
Verschwiegenheitspflicht im Auslandspraktikum: Regeln
Verschwiegenheitspflicht im Auslandspraktikum: Was du auf Station sagen, fotografieren und posten darfst, was § 54 ÄrzteG regelt und was ein Verstoß kostet.

Celina Köhsl
9. September 2026

Eine Praxisphase PA im Ausland ist möglich, aber sie ist nie automatisch angerechnet: Ob dein Auslandseinsatz als Praxissemester zählt, entscheidet allein die Prüfungsordnung deiner Hochschule. Hol dir die Zusage schriftlich, bevor du buchst – danach ist die Logistik der leichtere Teil. Dieser Beitrag erklärt, wie die Praxisphase im Physician-Assistant-Studium aufgebaut ist, wer den Praxisplatz eigentlich besorgt, welche Aufgaben du dort übernehmen darfst und unter welchen Bedingungen du sie an einem travel4med-Standort absolvieren kannst.
Kurz zur Einordnung: Dieser Text richtet sich an angehende Physician Assistants. Wenn du Humanmedizin an einer österreichischen MedUni studierst, heißen deine Praxisabschnitte Famulatur und Klinisch-Praktisches Jahr – dafür ist unser Famulatur-Ratgeber die richtige Anlaufstelle. Wie der PA-Beruf in Österreich rechtlich eingeordnet ist, vertieft unser Beitrag zu PA Medizin in Österreich.
Key Takeaways
- Ob eine Praxisphase PA im Ausland angerechnet wird, entscheidet ausschließlich die Prüfungsordnung deiner Hochschule. Eine pauschale Zusage gibt es nicht – hol sie dir vor der Buchung schriftlich.
- Um den Platz für die Praxissemester musst du dich selbst bewerben: An der Hochschule Furtwangen etwa im zweiten und im fünften Semester, und die Einsätze finden im Regelfall in Baden-Württemberg statt (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026). Ein Auslandsblock ist deshalb eine aktive Entscheidung, kein Automatismus.
- Physician Assistant ist in Österreich keine eigenständig geregelte Profession mit eigenem Berufsgesetz; die AK Wien fordert genau das und beschreibt den heutigen Status als bloße „Zusatzqualifikation" mit Registrierung im Gesundheitsberuferegister (AK Wien, Antrag Nr. 4 an die 182. Vollversammlung, 13.11.2024).
- Ein grundständiger PA-Bachelor wird nach unserer Recherche an keiner österreichischen Universität oder Fachhochschule angeboten (Stand 08/2026); Interessierte studieren überwiegend in Deutschland, etwa an der Hochschule Furtwangen mit 7 Semestern, 210 ECTS und zwei Praxissemestern.
- PAs arbeiten im Delegationsmodell: Anamnese, Indikationsstellung, Diagnose und die Entscheidung über die Therapie bleiben ärztlicher Kernbereich und sind nicht delegierbar (Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, 27.04.2026). In Österreich ist die selbstständige Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 3 Ärztegesetz 1998 Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
- Eine staatliche Berufszulassung oder Zertifizierungsprüfung für PAs gibt es weder in Deutschland noch in Österreich – der Bachelor of Science ist der Qualifikationsnachweis.
- travel4med organisiert die Praxisphase PA im Ausland an vier Standorten – Sri Lanka, Nepal, Bali und Sansibar – inklusive Unterkunft und Betreuung vor Ort. Die Anrechnung entscheidet immer deine Hochschule.
Die Praxisphase ist der klinische Teil des PA-Studiums: Du arbeitest über ein ganzes Semester in einer medizinischen Einrichtung mit Patientinnen und Patienten, unter ärztlicher Anordnung und Aufsicht. Die Hochschule Furtwangen beschreibt ihre beiden Praxissemester ausdrücklich als „in Anlehnung an das praktische Jahr von Studierenden der Humanmedizin" gestaltet.
Rechtlich sitzt die Praxisphase im Delegationsmodell. Eine Legaldefinition der Delegation gibt es in Deutschland bislang nicht; nach herrschender Auffassung ist sie die Übertragung der Durchführungskompetenz für heilkundliche Tätigkeiten auf nichtärztliches Personal und erfordert „stets eine gesonderte ärztliche Anordnung und Überwachung" unter ärztlicher Verantwortung (Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste: Physician Assistants (PAs) – Rechtliche Rahmenbedingungen für ein neues Berufsbild, 27.04.2026). Genau dieses Aufsichtsmodell entscheidet später mit darüber, ob eine Praxisphase PA im Ausland überhaupt anerkannt werden kann: Eine Auslandsklinik muss die ärztliche Anleitung genauso sicherstellen wie eine Klinik daheim.
Citation Capsule: Über den nicht delegierbaren Kernbereich ärztlicher Tätigkeit besteht Konsens. Dazu zählen laut den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages „Anamnese, Indikationsstellung, Untersuchung des Patienten einschließlich invasiver diagnostischer Leistungen, Diagnose, Entscheidung über Therapie und Durchführung invasiver Maßnahmen sowie operativer Eingriffe" (WD 8-033/26, 27.04.2026). In Österreich ist die selbstständige, eigenverantwortliche Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 3 Abs. 1 und 2 Ärztegesetz 1998 approbierten Ärztinnen und Ärzten, Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin sowie Fachärztinnen und Fachärzten vorbehalten (ris.bka.gv.at, abgerufen 18.08.2026).
Wie gut das Delegationsmodell in der Praxis ankommt, zeigt eine Befragung von 470 Hausärztinnen und Hausärzten im Bundesland Schleswig-Holstein: 95,2 % sahen in der Aufgabenverlagerung an nichtärztliches Personal eine Zeitersparnis, 73,7 % erwarteten dadurch die Versorgung einer größeren Zahl von Patientinnen und Patienten (Goetz, Kornitzky, Mahnkopf und Steinhäuser, BMC Family Practice, 2017). Es handelt sich um eine regionale Befragung von Hausärztinnen und Hausärzten, nicht um eine bundesweite Ärzteschaftsumfrage – die Richtung ist aussagekräftig, die Zahlen sind es nicht für ganz Deutschland.
Nach unserer Recherche (Stand 08/2026) bietet keine österreichische Universität und keine Fachhochschule einen grundständigen Bachelorstudiengang Physician Assistant an – prüfe vor einer Bewerbung trotzdem das aktuelle Studienangebot, weil sich der Markt bewegt. Der Beruf ist in Österreich auch nicht eigenständig geregelt: Die Arbeiterkammer Wien fordert, ihn „mit eigenem Berufsgesetz und nicht wie bisher nur als ‚Zusatzqualifikation‘ und Registrierung im Gesundheitsberuferegister zu etablieren" (AK Wien, Antrag Nr. 4 der Fraktion FCG-ÖAAB an die 182. Vollversammlung am 13.11.2024).
Wer den Weg trotzdem gehen will, studiert deshalb meist in Deutschland. Auch dort ist PA kein staatlich reglementierter Ausbildungsberuf: Die rechtliche Grundlage „beschränkt sich aktuell darauf, dass die Studiengänge staatlich akkreditiert sind", eine einheitliche staatliche Abschlussprüfung existiert nicht (Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, 27.04.2026). Was du erwirbst, ist ein akkreditierter akademischer Abschluss – kein Berufszulassungstitel.
Verwechsle „Physician Assistant" dabei nicht mit der in Österreich tatsächlich geregelten Ordinationsassistenz. Sie ist einer von acht medizinischen Assistenzberufen, die § 1 Abs. 2 des Medizinische-Assistenzberufe-Gesetzes (MABG) aufzählt, und erfordert eine Ausbildung von mindestens 650 Stunden (MABG, ris.bka.gv.at, abgerufen 18.08.2026). Ihr Tätigkeitsbereich ist breiter, als viele Ratgeber behaupten: Er umfasst nach § 9 Abs. 2 MABG neben Assistenz, Patientenbetreuung, Praxishygiene und Administration auch „standardisierte diagnostische Programme" samt Point-of-Care-Testing sowie die Blutentnahme aus der Vene (ausgenommen bei Kindern) (Gesundheitsportal Österreich, abgerufen 18.08.2026). Der Unterschied zum PA-Delegationsmodell liegt also im Umfang der delegierten Aufgaben und im akademischen Zuschnitt, nicht darin, dass eine Ordinationsassistenz gar keine Diagnostik durchführen dürfte.
International ist der Beruf deutlich weiter verbreitet, als der österreichische Blick vermuten lässt. Ein Perspective-Beitrag von Rick und Ballweg (University of Washington, MEDEX Northwest) beziffert die PA-Berufsgruppe für 2017 auf über 100.000 Fachkräfte weltweit; PAs und vergleichbare Assistenzberufe wie Clinical Officers oder Assistant Medical Officers arbeiten demnach in mehr als 50 Ländern (Rick und Ballweg, The American Journal of Tropical Medicine and Hygiene, 2017).

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Vor dem ersten Praxissemester musst du die medizinischen Grundlagenmodule bestanden haben – typischerweise Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie. Welche Module genau vorausgesetzt werden, legt deine Studien- und Prüfungsordnung fest; sie ist auch das Dokument, das später über eine Praxisphase PA im Ausland entscheidet.
Ein häufiges Missverständnis betrifft das Pflegepraktikum. An der Hochschule Furtwangen brauchst du für die Bewerbung nur eine Hochschulzugangsberechtigung: „Für deine Bewerbung für den Studiengang Physician Assistant brauchst du keine vorherige Ausbildung." Ein vierwöchiges Pflegepraktikum ist aber vorausgesetzt – der Nachweis „muss spätestens am Ende des ersten Semesters beim Zulassungsamt eingereicht werden", und wer eine medizinische Vorbildung mitbringt (etwa Berufsausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege), kann sich diese anrechnen lassen (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026). Du verlierst also keinen Bewerbungszyklus, wenn dir das Praktikum noch fehlt.
Ein solches Praktikum kannst du zum Beispiel als Pflegepraktikum im Ausland organisieren, etwa an unseren Standorten in Sri Lanka oder Nepal. Kläre vorher schriftlich mit dem Zulassungsamt deiner Hochschule, ob ein im Ausland absolviertes Pflegepraktikum anerkannt wird – die Furtwanger Seite regelt diesen Fall nicht ausdrücklich und verweist für Anrechnungsfragen auf das Zulassungsamt.
Das hängt von deiner Hochschule ab. Die Hochschule Furtwangen als konkretes, nachprüfbares Beispiel: sieben Semester Regelstudienzeit, 210 ECTS, zwei Praxissemester. Beide Praxissemester sind in je zwei Blöcke geteilt – im ersten geht es um Chirurgie und Innere Medizin, im zweiten wählst du die Fachbereiche beider Blöcke selbst. In den Praxissemestern musst du „von einer Vollzeit-Beschäftigung ausgehen (38 bis 40 Stunden pro Woche)" (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026).
Wichtig: Diese Struktur gilt für die Hochschule Furtwangen, eine staatliche Hochschule in Baden-Württemberg. Andere Hochschulen organisieren ihre Praxisphasen anders – in Anzahl, Dauer und Aufteilung der Blöcke. Eine bundesweit einheitliche Vorgabe existiert nicht, weil es für PA-Studiengänge weder ein Berufsgesetz noch eine staatliche Prüfungsordnung gibt; verbindlich ist immer die Prüfungsordnung deiner eigenen Hochschule. Für die Planung einer Praxisphase PA im Ausland ist genau die Blockstruktur entscheidend: Sie bestimmt, ob ein vier- bis achtwöchiger Auslandseinsatz überhaupt in dein Semester passt.
Um den Platz musst du dich selbst kümmern. Die Hochschule Furtwangen beantwortet die Frage „Muss ich mich selbständig um einen Platz für die praktischen Studiensemester kümmern?" mit einem klaren Ja: Du bewirbst dich im zweiten beziehungsweise fünften Semester eigenständig bei Kooperationskliniken oder anderen medizinischen Einrichtungen. Erst wenn du keine Zusage bekommst, weist dir die Hochschule einen freien Platz zu.
Das ist der entscheidende Planungspunkt. Denn dieselbe Hochschule schreibt auch, dass die praktischen Studieneinsätze in medizinischen Einrichtungen stattfinden, etwa bei Kooperationspartnern, und dass diese sich „im Regelfall in Baden-Württemberg" befinden (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026). Ein Einsatz außerhalb der Region – und erst recht eine Praxisphase PA im Ausland – ist damit kein Standardweg, sondern etwas, das du aktiv beantragen und vorab abstimmen musst.
Inhaltlich reicht das Spektrum möglicher Einsatzorte von der stationären Versorgung in Krankenhaus oder Allgemeinarztpraxis bis zur Assistenz der ärztlichen Leitung in medizinischen Abteilungen, wo die Tätigkeitsfelder „von der Behandlungsdokumentation bis zur Unterstützung von Eingriffen in der Notfallversorgung" reichen (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026).
Du übernimmst Aufgaben, die eine Ärztin oder ein Arzt dir im Einzelfall ausdrücklich anordnet und deren Durchführung überwacht wird. Im deutschen Schrifttum gelten unter anderem als delegationsfähig: radiologische Leistungen wie die Herstellung eines Röntgenbildes, EKG- und EEG-Leistungen (ausdrücklich nicht das Belastungs-EKG), Injektionen und Blutabnahmen sowie – grundsätzlich – Laborleistungen, physikalisch-medizinische Leistungen, der Wechsel einfacher Verbände, Dauerkatheterwechsel und Audiometrie (Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, 27.04.2026).
Zwei Einschränkungen, die du kennen solltest. Erstens richtet sich der maßgebliche Beispielkatalog der Delegationsvereinbarung (Anlage 24 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) primär an Medizinische Fachangestellte; ob er auf PAs übertragbar ist, „wird nicht einheitlich beurteilt" (ebenda). Zweitens bleibt der ärztliche Kernbereich tabu: Häufig kursieren Aufgabenlisten, die Physician Assistants eigenständige Verdachtsdiagnosen zuschreiben – das entspricht nicht der Rechtslage. Anamnese, Indikationsstellung, Diagnose und Therapieentscheidung sind nicht delegierbar. Diese Grenze gilt unverändert, egal ob die Praxisphase PA im Ausland oder an einer Klinik in Deutschland stattfindet.
Zu den typischen Aufgaben zählen:

Fordere kostenlos und unverbindlich alle wichtigen Infos an.
Ja – mit einer klaren Bedingung. Ob deine Praxisphase PA im Ausland als Praxissemester anerkannt wird, entscheidet ausschließlich die Prüfungsordnung deiner Hochschule; eine pauschale Zusage kann dir niemand geben. Kläre die Anerkennung deshalb immer vor der Abreise schriftlich mit deinem Prüfungsamt oder deiner Studiengangsleitung ab.
Für österreichische PA-Interessierte gibt es dabei zwei Konstellationen. Studierst du an einer deutschen Hochschule, ist deren Prüfungsamt beziehungsweise die Studiengangsleitung zuständig. Erwirbst du deine PA-Kompetenzen in Österreich als Zusatzqualifikation, entscheidet der jeweilige Fortbildungsträger nach seiner eigenen Ordnung. Eine zentrale staatliche Anerkennungsstelle für Physician Assistants existiert in keinem der beiden Länder – der Weg führt deshalb immer über deine eigene Hochschule oder deinen Fortbildungsträger, und die Zusage gehört schriftlich in deine Unterlagen.
travel4med organisiert die Praxisphase PA im Ausland an vier Standorten, ebenso wie die Famulatur und das Klinisch-Praktische Jahr (KPJ). Aus der Organisation dieser Auslandspraktika wissen wir: Unterkunft, Betreuung vor Ort und Behördenformalitäten sind meist der aufwendigste Teil der Planung, nicht die fachliche Vorbereitung. Die Ab-Preise unserer vier Standorte:
| Standort | Land | Praxisphase PA ab |
|---|---|---|
| Bali | Indonesien | € 1.699 |
| Sansibar (Zanzibar) | Tansania | € 1.599 |
| Galle | Sri Lanka | € 1.499 |
| Pokhara | Nepal | € 1.299 |
Stand 08/2026, Einstiegspreise laut travel4med.at – Praxisphase PA im Ausland; die tagesaktuellen Preise und Leistungen findest du auf der Standorte-Seite.
So gehst du am besten vor, wenn du deine Praxisphase PA im Ausland planen willst:
Wichtig: travel4med organisiert die Logistik rund um deinen Auslandsaufenthalt, ersetzt aber nicht die akademische Anerkennung durch deine Hochschule. Sprich vor jeder Buchung zuerst mit deinem Prüfungsamt, ob und wie eine Praxisphase im Ausland angerechnet werden kann.
Du möchtest deine Praxisphase, Famulatur oder dein KPJ organisiert im Ausland verbringen? Vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unserem Team.
Nach Abschluss aller Praxisphasen folgen die Modul- und Abschlussprüfungen sowie die Bachelorarbeit; an der Hochschule Furtwangen fällt die Thesis ins siebte Semester. Eine staatliche Berufszulassung oder Zertifizierungsprüfung wie die ärztliche Approbation gibt es für Physician Assistants weder in Deutschland noch in Österreich. Der akademische Abschluss ist der Qualifikationsnachweis: „Nach Abschluss des Studiums erhalten Sie den akademischen Abschluss Bachelor of Science und können als Physician Assistant praktisch tätig werden" (Hochschule Furtwangen, abgerufen 18.08.2026). Die Hochschule stellt ausdrücklich klar: „Dieser Studiengang ist kein Medizinstudium, nach dem Abschluss wird keine Approbation erteilt."
Da Physician Assistant in Österreich kein eigenes Berufsgesetz hat, kläre vor einer Tätigkeit hierzulande konkret ab, in welchem Dienstverhältnis und mit welchem Aufgabenprofil du eingesetzt werden sollst – etwa mit der Arbeiterkammer oder deinem künftigen Dienstgeber. Was rechtlich feststeht: Die selbstständige Ausübung des ärztlichen Berufes bleibt nach § 3 Ärztegesetz 1998 Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Für einen breiteren Überblick über verwandte Studienwege bietet sich ergänzend unser Partnernetzwerk dein-medizinstudium.de an.
Die Praxisphase ist das praktische Rückgrat des PA-Studiums und findet immer unter ärztlicher Anordnung und Aufsicht statt. Drei Dinge entscheiden über einen Auslandseinsatz: die Prüfungsordnung deiner Hochschule, die Blockstruktur deines Praxissemesters und der Umstand, dass du dich um den Platz selbst bewerben musst. Wer diese drei Punkte früh klärt, hat den schwierigen Teil hinter sich.
Willst du deine Praxisphase, Famulatur oder dein KPJ organisiert im Ausland verbringen, unterstützt dich travel4med an unseren Standorten in Sri Lanka, Nepal, Bali und Sansibar. Vereinbare ein unverbindliches Beratungsgespräch oder lies echte Erfahrungsberichte unserer Praktikant:innen.
Eine ausführliche Anleitung zu Organisation, Bewerbung und Anerkennung findest du in unserem Famulatur-Ratgeber.
Fachlich geprüft von MUDr. Andreas Zehetner, der bei travel4med Studierende zu Famulatur, KPJ und vergleichbaren Auslandspraktika berät.

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